Unsere Geschichte

Gärtnerei Würstle Fürstenfeldbruck

Josefa und Joseph Rothmund

„Mit Wirkung vom 1. April 1911 wurde Herr Gartentechniker Joseph Rothmund aus München als Bezirksgärtner für den Bezirk Fürstenfeldbruck mit dem Dienstsitz in Fürstenfeldbruck aufgestellt.“ Dieses war zu lesen im Amts-Blatt für das königliche Bezirksamt Fürstenfeldbruck am 30. März 1911.

 

Dieser Joseph Rothmund war der Großvater des heutigen Gärtnermeisters Ulrich Würstle und er hat mit der Gründung des Bezirksgartens vor 100 Jahren die Gärtnertradition im Landkreis Fürstenfeldbruck begründet.

 

Joseph Rothmund machte aus dem Bezirksgarten einen führenden Betrieb in Süddeutschland, einen kommunalen Versorgungsgarten für die Bevölkerung mit Obst, Gemüse, Stauden, Obstgehölzen und Zierpflanzen. Er schuf sich außerdem einen guten Namen mit dem Verfassen von Gartenratgebern und eigenen Pflanzenzüchtungen. Neue Sorten von Dahlien und Primeln hat er nach seinen Kindern benannt.

 

Fürstenfeldbruck Gärtnerei Würstle

Hildegard und Georg Würstle

1932 kam Georg Würstle als Gehilfe in den Bezirksgarten nach Fürstenfeldbruck. Er verliebte sich dort in Hildegard, die Tochter von Joseph Rothmund. 1938 ging Georg Würstle als Gärtner zur Pflege der Kriegsgräber des 1. Weltkrieges nach Belgien. Dort wurde er 1939 gefangengenommen und nach England in ein Internierungslager gebracht.

 

Da es der Wunsch von Georg und Hildegard war, gemeinsam eine Gärtnerei zu gründen, heirateten Sie 1942 per Ferntrauung, damit Hildegard Würstle in Spielberg einen Acker erwerben konnte. Zusammen mit ihrer Schwester Maria, einer gelernten Gärtnerin, begannen sie Gemüse anzubauen und die Gärtnerei auszubauen, bis dann Ende 1945 Herr Georg Würstle aus England zurückkam.

 

1946 gründete Frau Maria Rothmund nach der Pensionierung Ihres Vaters in Fürstenfeldbruck, Dachauerstraße 65 eine Gärtnerei um das Einfamilienhaus herum, die sie durch benachbarte Pachtflächen erweitern konnte.

 

Gärtnerei Würstle Fürstenfeldbruck

Gärtnerei Dachauerstraße

Ulrich Würstle, Sohn von Hildegard und Georg Würstle, wuchs in der Baumschule in Spielberg auf und interessierte sich immer für Pflanzen, besonders Bäumen. Da es bei seiner Tante Frau Fink-Rothmund keinen Nachfolger gab, übernahm er im Frühjahr 1977 die Gärtnerei in der Dachauerstraße und baute Sie zu einem Verkaufsbetrieb aus.

 

1983 ergab sich die Möglichkeit an die Flurstraße, direkt an der B471, umzusiedeln, dort wurde zuerst mit der Produktion und später mit dem Verkauf begonnen. Ulrich Würstle baute den Betrieb zu einem modernen Gartenbaubetrieb, dem heutigen Wüstle Gartenland aus.

 

2003 konnte direkt am Waldfriedhof ein Reiheneckhaus erworben werden, das zu einem Blumenhaus umgebaut wurde und von Frau Hedwig Würstle geleitet wird.

 

Mittlerweile ist auch der Sohn von Ulrich und Hedwig Würstle im Gartenland tätig. Vitus Würstle ist im Betrieb für alle technischen Belange, sowie dem Garten- Landschaftsbau und Friedhof zuständig.

 


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