Pflanzenstärkungsmittel

Pflanzenstärkungsmittel dienen dem Pflanzenschutz und der Pflege von Pflanzen.

Unter den Begriff Pflanzenstärkungsmittel fallen laut deutschem Pflanzenschutzgesetz jene Stoffe, die ausschließlich zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen, zum Schutz von Pflanzen vor nichtparasitären Beeinträchtigungen und für die Anwendung an abgeschnittenen Zierpflanzen bestimmt sind.

 

Die Abgrenzung zu Pflanzenschutzmitteln besteht in der Wirkung auf den Schadorganismus. Während Pflanzenschutzmittel direkt auf Schädlinge einwirken, dürfen Stärkungsmittel nicht direkt Schadorganismen bekämpfen. Außerdem dürfen die Mittel keine schädlichen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt haben. Zwar müssen die stärkenden Mittel beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angemeldet werden, eine Prüfung auf ihre angegebene Wirksamkeit findet jedoch nicht statt. Dennoch zählen sie im ökologischen Anbau von Gemüse- und Zierpflanzen zu den wichtigsten direkten Schutzmaßnahmen. Bei Pflanzenstärkungsmitteln wird zwischen drei verschiedenen Arten unterschieden:

  • Bei Mitteln gegen nichtparasitäre Beeinträchtigung handelt es sich zum Beispiel um spezielle Farbe, die vor Frostrissen im Winter schützt.

  • Eine weitere Gruppe sind Konservierungsmittel, die Schnittblumen länger frisch halten können.

  • Die Hauptgruppe jedoch besteht aus Wirkstoffen, welche die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegenüber Schadorganismen erhöhen soll. Zum Einsatz kommen dafür unter anderem Phytohormone, Pflanzjauchen, Molke, Huminstoffe und auch homöopathische Mittel. Weit verbreitete Inhaltsstoffe sind u.a. Brenessel-, Schachtelhalm-, oder Algenextrkte, aber auch tierische Eiweiße und etherische Öle.

Welches Präparat ist das Beste für meine Anwendung? Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Pflanzenstärkungsmitteln auf dem Markt. Lassen Sie sich bei uns beraten, um das richtige Präparat zu Ihrem speziellen Anliegen zu finden!  


css.php