Kräuter-Lexikon

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an überwiegend pflegeleichten Kräutern, die sowohl im Kräutergarten, als auch erfolgreich auf dem Balkon und in der Küche kultiviert werden können:


Basilikum (Ocimum basilicum)

Das aus der Familie der Lippenblütler stammende Basilikum ist sehr wärmeliebend und wird ca. 20 – 60 cm hoch. Es wächst nicht bei Temperatur unter 10 °C und sollte immer in einem warmen Raum vorgezogen werden. Nach dem letzten Frost kann ausgepflanzt oder auf der sonnigen Fensterbank kultiviert werden. Verwendet werden vor allem junge Blätter für die frische Küche.

 


 

Dill (Anethum graveolens)

Das aus Vorderasien stammende Gurkenkraut ist in unseren Breiten ein sehr beliebtes Gewürz, welches über einen Meter hoch werden kann. Es kann Anfang April ausgesät werden und sollte sonnig stehen. Die Ernte der Dillblätter ist laufend möglich und zögert zudem die Blütenbildung hinaus. Gewonnene Samen können Sie für die nächste Kultur verwenden.

 


 

Estragon (Artemisia dracunculus)

Der Korbblütler Estragon mag gerne feuchte Böden und nicht allzu viel Sonne. An einem halbschattigen Platz und in durchlässigem Substrat gedeiht er am besten. Er kann zudem sehr einfach über Wurzelausläufer weitervermehrt werden. Aber auch Stecklingsvermehrung ist möglich. Vor winterlicher Kälte geschützt kann er mehrere Jahre kultiviert werden.

 


 

Kresse (Lepidium sativum)

Die wohl anspruchsloseste Pflanze hat sicher schon jeder einmal Zuhause angebaut. Neben Feuchtigkeit genügt ihr leichter Schatten, sodass sie zwischen anderen Kräutern stehen kann. Ab März darf Kresse ausgesät werden und nach kurzer Zeit, ab einer Höhe von fünf Zentimetern, geerntet werden.

 


 

Majoran (Origanum majorana)

Der aus Kleinasien stammende, wärmeliebende, gewöhnliche Majoran benötigt einen sonnigen nährstoffreichen Boden. Während er auf einer sonnigen Fensterbank schon im frühen Frühling gesät werden kann, sollte er erst gegen Frühlingsende in den Garten kommen. Junge Triebspitzen können durchgängig geerntet werden.

 


 

Melisse (Melissa officinalis)

Die Melisse ist aufgrund ihres frischen zitronigen Aromas allgemein als Zitronenmelisse bekannt. Sie bevorzugt einen warmen, geschützten und leicht sonnigen Standort und sollte zwischen Mai und April ausgesät werden. Wird vollkommene Trockenheit vermieden, ist sie relativ einfach zu kultivieren. Im späteren Jahresverlauf können die Pflanzen durch Teilung und Wurzelstecklinge vermehrt werden.

 


 

Oregano (Origanum vulgare)

Oregano ist wilder Majoran und ebenfalls eine sehr wärmeliebende Pflanze. Er bevorzugt einen trockenen Boden, benötigt viel Sonne und ist daher auch für Steingärten geeignet. Die Blätter sollten vor der Öffnung der Blüten geerntet werden. Um den Winter erfolgreich zu überdauern, sollte er besonders frostsicher abgedeckt werden.

 


 

Petersilie (Petroselinum crispum)

Die nicht sehr keimungsfreudige Petersilie kann ab dem mittleren Frühling ins Freiland gesät werden oder wird in Gefäßen vorgezogen. Feuchten Halbschatten verträgt sie am besten. Die Blätter können frisch und nach Bedarf geerntet werden. Die Ernte fördert das Nachwachsen, bleibt sie aus wächst auch die Petersilie nicht so stark.

 


 

Pfefferminze (Mentha x piperita)

Die bis zu 80 cm hoch wachsende Pfefferminze kann sowohl sonnig als auch halbschattig angebaut werden. Wichtiger ist ein stetig feuchter Boden. Staunässe darf hingegen nicht entstehen. Oftmals ist nicht die Kultivierung, sondern vielmehr die unkontrollierte Ausbreitung ein Problem. Durch ihr starkes Wachstum haben Unkräuter in ihrer Nähe meistens keine Chance zum gedeihen. Pfefferminze muss vor Starkfrost geschützt, beispielsweise mit einer Abdeckung, durch den Winter gebracht werden.


 

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der immergrüne Rosmarin ist im Mittelmeerraum stark verbreitet und bevorzugt daher warme Standorte. Zudem ist er hier nicht winterhart und muss im Haus überwintert werden. Einen vollsonnigen, humosen, trockenen Standort wird er Ihnen danken. Ab der zweiten Jahreshälfte sollte er trockener gehalten werden, damit die Verholzung stattfinden kann.


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