Palmern im Garten

Palmen im Garten

Gärtnerei Würstle - Fürstenfeldbruck bei MünchenEs gibt kaum eine Pflanzengattung, die man stärker mit mediterranem Flair verbindet als Palmengewächse. Palmen im eigenen Garten oder den eigenen vier Wänden lassen das Mittelmeer ein ganzes Stück näher nach Hause rücken. Durch die stärkere Verbreitung winterharter Palmen haben Sie sogar das ganze Jahr Spaß an den mediterranen Pflanzen.

 

Haben Sie schon einmal Hanfpalmen in einer Schneelandschaft gesehen? Ein wahrer Hingucker, der auch Ihrem Garten das besondere Etwas verleihen kann. Einfacher und sicherer als die freie Überwinterung ist jedoch die Haltung von Palmengewächsen im Kübel. Dies ermöglicht bis zu einer gewissen Größe den schnellen Standortwechsel, wenn sich die kalte Jahreszeit nähert.

 

Wichtig für die richtige Kulturführung ist es, zu wissen, welche Umweltbedingungen am Herkunftsort der ausgewählten PalmenartBlumen und Pflanzen aus Kompetenter hand herrschen. Der Standort kann dann an den Anforderungen bezüglich Licht, Luftfeuchtigkeit, Bewässerung und Düngung ausgerichtet werden. Der einfachste Weg zu einer gesunden und pflegeleichten Palme in unseren Breiten ist es, eine Palmenart auszuwählen, die in einer ähnlich gemäßigten Klimazone wie der unseren beheimatet ist.

 

Ein Beispiel für eine solche Palmenart ist die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), deren Sorte „Wagneriana“ sogar noch frosttoleranter ist als andere Sorten. Ihr natürliches Habitat haben diese Hanfpalmen vorrangig in weiten Teilen des Himalayas und Chinas. Aus diesem Grund sind sie nicht nur sehr tolerant gegenüber kalten Temperaturen, sondern, durch monsunartige Regenfälle am natürlichen Standort, auch gegenüber Nässe. Temperaturen bis –10 °C stecken ältere Chinesische Hanfpalmen ohne größere Schutzmaßnahmen weg. Erst bei noch kälteren und länger anhaltenden Temperaturen sollte man auch diese Palmenart vor der Witterung schützen.

 

Tipp:

Hanfpalmen gedeihen wunderbar in leicht saurem, durchlässigem Substrat und kommen ausgepflanzt in der Regel ohne zusätzliche Düngung aus. Zum Bewässern sollte auf kalkfreies Regenwasser zurückgegriffen werden.


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