Gartenkalender Dezember

Dezember

Winterzeit ist Hobbyzeit. Denn der Dezember ist, wie die anderen Wintermonate auch, nur sehr bedingt zur Gartenarbeit geeignet. Die wenigen anfallenden Arbeiten sind schnell erledigt, sodass Sie sich schnell wieder in Ihre warme Stube begeben können.  

 

Arbeiten im Dezember

Die zu pflegenden Pflanzen befinden sich fast alle im Winterquartier. Da sich die Pflanzen in ihrer Winterruhe befinden benötigen sienur wenig Wasser. Wenn das Substrat etwa handbreit ausgetrocknet ist, sollten Sie mäßig nachgießen.

 

Im Garten beschränken sich die anfallenden Arbeiten bei strengen Frost meistens auf das Verteilen  Meisenringen verteilen und Vogelfutter. Bei starkem Schneefall ist es ratsam,

Schneeheide - erica-carnea

Schneeheide – erica-carnea

immergrüne Pflanzen von ihrer Schneelast zu befreien. Durch den vorhergegangenen Laubfall sind im Winter manche Ecken sichtbar, die man im Winter nicht gerne sehen will.

 

Denken Sie aber an mögliche Winterschläfer, bevor Sie sich an diesen Ecken zu schaffen machen. Diese schlagen ihr Quartier oft in unaufgeräumten Ecken auf. Am 4. Dezember ist Barbaratag. Traditionell werden an diesem Tag Zweige von Obstbäumen abgeschnitten, damit diese 20 Tage später zum Heiligen Abend blühen. Treten kalte Temperaturen mit klarem Himmel und Sonnenschein auf, ist die Gefahr von Frostrissen besonders hoch. Dagegen können Sie gefährdete Gehölze mit Vlies einwickeln oder kalken. Ein Vlies bietet zudem noch Kälteschutz.  

 

Ernte im Dezember

Bei einem sehr milden Winter können Rosen- und Grünkohl sowie Winter- und Lauchzwiebeln noch bis Anfang Januar geerntet werden. Auch Staudensellerie verträgt bei einer großzügigen Strohschicht Temperaturen bis – 10 °C. Nach der jeweiligen Ernte kann der Boden möglichst in großen Schollen umgegraben werden. Besonders bei schweren Böden ist die so genannte Frostgare wichtig, da Sie einen nützlichen Krümelzustand des Bodengefüges herstellt.  


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