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Moderne Grabbepflanzung

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Der Herbst mit seinen kürzer und dunkler werdenden Tagen ist nach dem bunten Sommer eine besinnlichere Zeit, in der dem Gedenken der Toten eine große Rolle zukommt. Allerheiligen und Totensonntag sind zwei Feiertage an denen wir ganz intensiv gedenken.

 

Als Vorbereitung auf diese Zeit gestalten und verschönern viele Angehörige die Gräber Ihrer Verstorbenen. Dabei stellen die meisten Menschen ganz besondere Anforderungen an die Grabgestaltung. Sie soll nicht nur den Verstorbenen ehren und damit elegant und liebevoll aussehen. Sie sollte nach Möglichkeit auch pflegeleicht sein.

 

Grundlage für eine pflegeleichte Grabbepflanzung sind immergrüne, dicht wachsende und winterharte Bodendecker. Es eignen sich insbesondere Zwergmispel (Cotoneaster dammeri), Efeu (Hedera helix), Mühlenbeckie (Muehlenbeckia axillaris), Dickmännchen (Pachysandra terminalis), Immergrüne Heckenkirsche (Lonicera nitida), Spindelstrauch (Euonymus), Sternmoos (Sagina subulata), sowie Schneeheide (Erica carnea).

 

Noch pflegeleichter, in der Gestaltung aber nicht minder schön, sind Bodenabdeckungen aus weißem oder schwarzem Zierkies. Auch grauer Schiefer-Splitt eignet sich als elegante Bodenabdeckung. Unter die Abdeckung aus Steinen sollte ein Unkrautvlies gelegt werden, um lästiges Zupfen zu ersparen.

Für Abwechslung und frische Farben zwischen den Bodendeckern sorgen saisonale, unkomplizierte Blühpflanzen. In den Frühlings- und Sommermonaten eignen sich Stiefmütterchen, bodendeckende Geranien „Calliente“, kompakte Husarenköpfe (Sanvitalia procumbens), Studentenblume (Tagetes), oder Eis-Begonien (Begonia semperflores). In den Herbstmonaten machen sich besonders gut Alpenveilchen (Cyclamen persicum), Chrysanthemen (Chrysanthemum-Hybriden) oder die dauerhaft blühende Knospenheide (Calluna vulgaris).

 

Sie werden in Abschnitten und Formen oder einzeln zwischen die Bodendecker oder Kiesabdeckung gepflanzt und können saisonal leicht gewechselt werden. So kann man auch einer pflegeleichten Ruhestätte regelmäßig ein neues Gesicht verleihen.

 

Auch Pflanzen mit Symbolcharakter erfreuen sich großer Beliebtheit, zum Beispiel Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica), Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) oder der Lebensbaum (Thuja). Lebensbäume und Koniferen allgemein eignen sich besonders gut, um aufgrund Ihrer Höhe bei der Bepflanzung einzelne Akzente zu setzen. Zudem bieten die oftmals immergrünen Pflanzen über die Wintermonate einen farbigen Anblick.

 

Zu Allerheiligen und Totensonntag ist es Brauch, die Gräber der Verstorbenen mit Trauergestecken und Kränzen zu schmücken, um den Verstorbenen zu Gedenken. Grundlage der Gestecke und Kränze ist in der Regel Tanne oder Moss in verschiedenen Formen, z.B. als Kreuz oder in einer Schale. Dazu werden Zapfen, getrocknete Blüten oder Früchte dekoriert. Auch Grablichter werden im Herbst häufig eingesetzt. Hier besteht die Wahl zwischen klassischen Kerzen oder dauerleuchtenden LED-Lampen.


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