Blumenzwiebeln

Herbstblumenzwiebeln

Blumenzwiebeln: Für den großen Auftritt im nächsten Frühling! Vorausplanen und jetzt schon an den nächsten Frühling denken ist spießig? NEIN, das ist clever! Denn wer erfreut sich nach einem grauen Winter nicht an den ersten bunten Blüten des Jahres? Um im nächsten Frühjahr Tulpen, Narzissen und Krokusse im eigenen Garten zu genießen, müssen die Blumenzwiebeln jetzt (bis zum ersten Frost) gepflanzt werden.

 

Eine tolle Wirkung wird erzielt, wenn nicht nur einzelne Zwiebeln gesetzt werden, sondern mehrere Zwiebeln im Tuff. So erhalten Sie im nächsten Jahr einen wahren Blütenteppich. Kombinieren Sie verschiedene Sorten und Farbe für mehr Abwechslung. Beim Einsetzen gilt folgende Faustregel: Das Loch für die Zwiebeln sollte zwei Mal so tief sein, wie die Blumenzwiebel hoch ist. So vermeiden Sie, dass sich die Blumenzwiebel selber aus dem Boden drückt. Außerdem steht in entsprechender Tiefe genügend Feuchtigkeit für das Wachstum zur Verfügung.

 

Wer keinen Garten, sondern „nur“ einen Balkon hat, muss nicht auf die tollen Frühlingsboten verzichten. Denn Blumenzwiebeln können auch problemlos in Töpfe oder Kästen gepflanzt werden. Und so funktioniert es:

 

Das Pflanzgefäß muss am Boden Wasserabzugslöcher haben. Diese sollten Sie mit Tonscherben oder Kies bedecken. So kann die Erde die Löcher nicht verstopfen und überschüssiges Wasser kann ablaufen. Auf die Drainage kommt nun eine Schicht Erde. Im Topf oder Kasten können die Zwiebeln enger gepflanzt werden, als im Garten. Aber achten Sie darauf, dass sich die Zwiebeln nicht berühren und etwas Abstand zum Rand haben. Die Pflanztiefe beträgt ebenfalls die doppelte Höhe der Zwiebel. Jedenfalls bei der Pflanzung auf einer Ebene. Wenn Sie den Blütentraum mehrere Wochen am Stück genießen möchten, pflanzen Sie die Zwiebeln in mehreren Ebenen. Nach dem Pflanzen benötigen Blumenzwiebeln regelmäßig Wasser, damit die Wurzeln gebildet werden können. Die Zwiebeln dürfen auf keinen Fall austrocknen!

 

Die frühlingsblühenden Zwiebeln können leichten Frost vertragen, müssen aber in strengen Wintern vor zu viel Frost geschützt werden. Am besten klappt das, indem die Töpfe und Kästen mit Reisig bedeckt werden oder z.B. in Folie oder Vlies eingepackt werden.


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