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Begleitpflanzen zu Rosen

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Nepata-faassenii-(Katzenminze)-Blütenmeer
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Lupinus-(Lupine)-im-Beet-neben-Centaurea-(Flockenblume)
panthermedia_rosen_zaun_konzern-lizenz_A15406050_4846x3188_bauSpezi

Begleitpflanzen zu Rosen

Rosen zählen bereits für sich genommen zu den schönsten Pflanzen überhaupt und tragen daher nicht umsonst den Beinamen "Königin der Blumen". Noch besser zur Geltung kommen die ausdrucksstarken Blumen jedoch mit dem richtigen Hofstaat. Doch welche Pflanzen eignen sich als Begleiter und wie verwandeln Sie Ihr Beet in einen romantischen Rosengarten?

 

Rosen und Stauden

Seit jeher werden vor allem Stauden mit blauer Blütenfarbe als Rosenbegleiter verwendet. Sehr gut eignet sich Rittersporn. Denn durch seinen hohen Blütenstand bildet er einen sehr gelungenen Kontrast zur Rosenblüte. Zudem bringt der Rittersporn eine optische Tiefe ins Beet. Hervorragende Beet-Partner für Rosen sind zudem Glockenblume, Eisenhut, Steppen-Salbei oder Katzenminze. Eine Partnerschaft mit der Katzenminze bietet sich auch schon deshalb an, weil diese die weniger anmutenden kahlen Füße der Rose mit ihrem dichten Laub bedecken. Spannungsreiche Kombinationen durch Stauden und Rosenarten lassen sich mit gegensätzlichen Blütenfarben erzielen, etwa orangefarbene Rosen und eben dem hellblauen Rittersporn. Auch der Frauenmantel entzückt neben der Rose dank seiner schleierartigen und zierlichen Blüten. Nahezu künstlerisch anmutend wirkt die Kombination diverser Blüten- und Blattkonstruktionen. Stauden mit scheinbar schwebenden oder luftigen Blütenständen (z.B. Schleierkraut, Verbene) bilden einen wundervollen Kontrast zu den optisch sehr schweren Rosenblüten. Vor allem violette und rosa Abstufungen harmonieren sehr gut. Damit die Rose ihre dominierende Rolle nicht verliert, sollten Stauden mit unterschiedlichem Wuchs, Höhe und Charakter bevorzugt werden. Bestens geeignet sind auch Stockrosen und Lupinen.

 

Rosen und Kräuter

Trotz der unterschiedlichen Standortansprüche stellt gerade die Kombination von Rosen und Lavendel eine äußerst beliebte Kombination dar. Erfolg hat diese Verbindung dann, wenn beide Pflanzen mit etwas Abstand gepflanzt werden und dabei ausreichend Luft zirkulieren kann. Mit seinen violetten, kleinen Blüten stellt der Lavendel für die meisten Rosenarten eine perfekte Ergänzung dar. Darüber hinaus sorgt dieses Bündnis für ein intensives Dufterlebnis. Der Lavendel hat nicht zuletzt auch eine äußerst nützliche Funktion, zumal dieser Schädlinge wie Blattläuse von den Rosen fernhält. Entzückende Begleiter sind auch Fenchel mit seinem fedrigen Laub sowie rosablühender Oregano. Einen netten Hintergrund zu hellen Rosenblüten bildet auch die rote Gartenmelde. Auch Agastache, Thymian, Minze, Salbei oder Oregano wirken keineswegs dominant. Die Allianz zwischen Rosen und Kräutern ist auch deshalb so erfolgreich, weil zahlreiche Rosen Kräuterdüfte enthalten. Insbesondere Zitrusdüfte, aber eben auch Curry, Anis oder Basilikum. Dank der ätherischen Öle halten die Kräuter zudem Fressschädlinge auf Distanz.

 

Rosen und Zwiebeln

In der Nachbarschaft von Rosen sind auch Blumenzwiebeln von Frühjahrsblühern erlaubt. Diese bringen den ersten Frühjahrsflor ins Rosenbeet. Ein sehr beliebter Rosenbegleiter ist der Zierlauch Allium mit seinen farbenfrohen, üppigen und dunkelvioletten Blütenkugeln. Dieser Zierlauch versprüht sein Farbfeuerwerk besonders lange und ist gerade auch deshalb ein treuer Rosenkavalier.

 

Rosen und Ziergräser

Um dem unteren Bereich mehr Volumen zu verleihen, sind gerade auch Ziergräser ideale Rosenbegleiter. Eine unwiderstehliche Schönheit verbreiten das rotbraune Liebesgras und das Lampenputzergras mit seinem duftigen Büschel. Dank seines kompakten Laubs und der blaugrauen Farbe besitzt auch der Blauschwingel eine starke Zierwirkung und bietet sich für eine flächige, niedrige Bepflanzung an. Besonders stimmig ist auch das Arrangement mit den Blütenrispen des filigran und fedrig wirkenden Diamant-Reitgrases sowie des außergewöhnlich dauerhaften und dekorativen Gartensand-Rohres. Die herbstliche Rosenblüte kann ferner auch von der Rutenhirse oder dem Chinaschilf begleitet werden. Mit seinen lampenputzerähnlichen Blütenähren sorgt das Federborstengras im Rosengarten für eine auflockernde Gestaltung.

 

Rosen und Sommerblumen

Die ein- und zweijährigen Sommerblumen überzeugen im Rosenbeet mit Vielfalt, Farbe und Duft. Ein gutes Bild gibt die Rose im Zusammenspiel mit der orangenfarbenen Kapuzinerkresse ab. Diese gedeiht kriechend und bildet am Boden einen wunderschönen Blütenteppich. Ganz nebenbei hat diese Pflanze einen guten Ruf als Heilkraut. Auch die Königskerze mit ihren prachtvollen Blütenständen, den anpassungsfähigen Blütenstauden und der Blattrosetten in Pastellfarben ist zur Dekoration des Rosengartens hervorragend geeignet.

 

Kletterrosen und Clematis

An Pergolen, Wänden und Rankbögen sind üppige Kletterrosen eine wahre Pracht. Im Duett mit Clematis wirken sie sogleich viel reizvoller. Einige Clematis helfen dabei, die blütenlose Zeit nach dem ersten Rosenflor zu überbrücken. Je nach Geschmack können unterschiedlich schöne Farbkontraste geschaffen werden. Die Kombinationsmöglichkeiten beider Kletterschönheiten sind dabei schier unbegrenzt.

Trotz der großen Anzahl geeigneter Begleiter kommen längst nicht alle Stauden, Gehölze oder Sommerblumen in Frage. Denn es müssen stets die Ansprüche der einzelnen Pflanzen an Bodenbeschaffenheit, Sonnenlicht oder Substrat beachtet werden. Eine ungeeignete Kombination kann die schönen Rosen in ihrem Wachstum negativ beeinträchtigen. Darüber hinaus kommen je nach Rosenart unterschiedliche Begleiter in Frage. Lassen Sie sich hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten von uns beraten.


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